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| Silicon E |  |
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| technische Daten |
| Mischungsverhältnis |
100 : 5 |
(Gewichtsteile) |
| Verarbeitungs-/Topfzeit |
ca. 150 min. |
(23°C, bis 60.000 mPa.s) |
| Mischungsviskosität |
ca. 7.000 mPa.s |
(23°C, nach Brookfield) |
| Dichte |
1,23 g/cm³ |
(23°C; Reaktionsprodukt) |
| Härte Shore A |
ca. 45 |
(23°C) |
| Temperaturbeständigkeit |
-45°C bis +180°C |
(nach der Aushärtung) |
Materialbeschreibung
Silicon E ist ein kondensationsvernetzender, bei Raumtemperatur
vulkanisierender Zweikomponenten-
Siliconkautschuk.
Er besitzt eine ausgezeichnete Fließfähigkeit mit guter
Selbstentlüftung und einer mittleren Härte Shore A nach
der Aushärtung. Darüber hinaus hat die Masse gute
dielektrische Eigenschaften.
Anwendung
Verguss von elektrischen und elektronischen Bauteilen,
sowie für Abformungen und als elastisches Trennmittel
im Formenbau.
Verarbeitung
Um die homogene Verteilung eventuell abgesetzter
Füllstoffe in der Grundmasse zu gewährleisten, muss
diese vor jeder Entnahme aus dem Gebinde bzw. vor
der Katalysierung kräftig, am besten mit einem mechanischen
Rührer, durchgerührt werden.
Zur Verarbeitung von Silicon E wird der Härter in die
Grundmasse gegeben und unter gleichmäßigem Rühren
werden beide Komponenten miteinander vermischt.
Der Verguss sollte in dünnem Strahl aus möglichst
geringer Höhe erfolgen, wobei der einmal gewählte Ort
des auftreffenden Gießstrahles möglichst nicht mehr
variiert werden sollte. Diese Arbeitsweise erlaubt dem
Silicon E, alle Hohlräume unter vollständiger Verdrängung
der darin befindlichen Luft auszufüllen, so dass blasenfreie
Vulkanisate erhalten werden.
Kondensationsvernetzende Siliconkautschuke benötigen
zur ordnungsgemäßen Vulkanisation katalytische Mengen
an Feuchtigkeit. Werden die Gebinde nicht vorschriftsmäßig
gelagert oder gar offen stehen gelassen, so kann sich die
bei der Herstellung zugesetzte Wassermenge verflüchtigen,
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was deutlich verlängerte Verarbeitungszeiten sowie
Vulkanisationsstörungen (z.B. Kleben der Oberfläche) zur
Folge hat. In diesem Fall ist der Wassergehalt der Raumluft
durch geeignete Maßnahmen (z.B. Zerstäuber, Verdunster)
anzuheben, wobei eine relative Luftfeuchtigkeit von
40 % als Mindestwert gilt. Ein Wasserzusatz zur Masse ist
nicht angebracht.
Als kondensationsvernetzender Siliconkautschuk erreicht
Silicon E seine volle Funktionsfähigkeit erst nach Entfernung
der bei der Vulkanisation gebildeten flüchtigen
Reaktionsprodukte (niedere Alkohole).
Eine Hitzebelastung der vergossenen Bauteile über 90°C
darf erst erfolgen, wenn der bei der Härtungsreaktion
gebildete Alkohol quantitativ aus dem Vulkanisat entwichen
ist. Durch eine offene Lagerung über einen Zeitraum
von 48 - 72 Stunden bei Raumtemperatur, je nach
Schichtdicke, bzw. von ca. 6 Stunden pro cm Schichtdicke
in einem gut gelüfteten Wärmeschrank bei max. 70°C läßt
sich eine völlige Freiheit des Vulkanisats von Alkohol
erreichen.
Lagerung
Die originalverschlossenen Gebinde an einem trockenen,
frostfreien Ort aufbewahren. Angebrochene Einheiten sind
sofort zu verarbeiten.
Die Verarbeitungsgarantie beträgt 12 Monate ab Abfüllung
(siehe Chargen-Etikett auf den Gebinden).
Sicherheitsratschläge
Zu beachten sind die auf den Gebinden vorhandenen
Etiketten und die jeweiligen Sicherheitsdatenblätter für
Grundmasse und Härter.
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