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| Fugenvergussmasse PU 4009 grau |  |
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| technische Daten |
| Verarbeitungstemperatur |
+ 10°C bis + 35°C |
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| Mischungsverhältnis |
100 : 9 |
(Gewichtsteile) |
| Verarbeitungs-/Topfzeit |
ca. 20 min. |
(23°C) |
| Viskosität |
ca. 8000 mPa.s |
Reaktionsmasse, Starttemp. 23°C, nach 5 min. |
| Endhärte erreicht nach |
ca. 3 - 5 Tagen |
(je nach Umgebungstemperatur) |
| Dichte |
1,53 g/cm³ |
(20°C; Reaktionsprodukt) |
| Härte Shore A |
60 - 70 |
(20°C) |
| Temperaturbeständigkeit |
-25°C bis +100°C |
(nach der Aushärtung) |
Materialbeschreibung
Bei der Fugenmasse PU 4009 grau handelt es sich um
ein zweikomponentiges, eingefärbtes, Polyurethan-
Gießharz. Nach der Aushärtung ist die Masse weichelastisch
und weder frost- noch wärmeempfindlich.
Anwendung
Zum Verfüllen von Fugen in Fahrbahnen und Lagerhallen
oder ähnlichem.
Die Masse haftet gut auf Beton, Eternit, Asphalt und
verschiedenen Kunststoffen.
Durch die weich-elastische Beschaffenheit ist die
Masse wieder entfernbar, d.h. sie kann mit einem
Messer oder einem ähnlich scharfen Gegenstand aus
der Fuge geschnitten werden.
Verarbeitung
Um eine optimale Haftung der Fugenmasse an den
Rändern zu ermöglichen, müssen die zu verfüllenden
Fugen trocken, staub-, fett- und ölfrei sein. Die Verwendung
eines Primers ist nicht nötig. Der eigentliche
Fugenverguss darf nur bei trockenem Wetter vorgenommen
werden, gegebenenfalls müssen die Fugen
abgedeckt werden.
Die zu einer Einheit gehörenden beiden Komponenten
(Grundmasse und Härter) sind genau aufeinander
abgestimmt, daher ist ein Abwiegen nicht erforderlich.
Die Grundmasse sollte vor Zugabe des Härters gründlich
aufgerührt werden. Zur Verarbeitung wird der Härter
vollständig in die Grundmasse gegossen und unter
gleichmäßigem Rühren werden beide Komponenten
mindestens 3 Minuten miteinander vermischt. Eine |
homogene Mischung ist an einer gleichmäßigen Färbung
der Masse zu erkennen (keine Schlieren). Während des
Mischens ist darauf zu achten, dass möglichst wenig Luft
eingerührt wird.
Die Verarbeitungszeit kann je nach Umgebungstemperatur
schwanken, d.h. bei tieferen Temperaturen längere bzw.
bei höheren Temperaturen kürzere Verarbeitungszeiten.
Um dem entgegen zu wirken, kann man die Einheiten vor
der Verarbeitung warm (z.B. im Fahrzeug) bzw. kühl (z.B.
im Schatten) lagern.
Die Masse härtet ohne Entwicklung einer nennenswerten
Reaktionswärme aus und ist bereits 1-2 Stunden nach
dem Vergießen begehbar. Die Aushärtungsgeschwindigkeit
ist abhängig von der Umgebungstemperatur und dem
Fugenquerschnitt. Die endgültige Härte wird nach ca.
3-5 Tagen erreicht.
Lagerung
Die originalverschlossenen Gebinde an einem trockenen,
frostfreien Ort aufbewahren. Angebrochene Einheiten
sind sofort zu verarbeiten.
Die Verarbeitungsgarantie beträgt 12 Monate ab Abfüllung
(siehe Chargen-Etikett auf den Gebinden).
Gefahrenhinweise/Sicherheitsratschläge
Zu beachten sind die auf beiden Komponenten vorhandenen
Etiketten und die jeweiligen Sicherheitsdatenblätter
für Grundmasse, Härter und ausgehärtete Masse.
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